Die Satblock-Verteilung

Die Satblock-Verteilung zählt zu den am häufigsten anzutreffenden Verfahren zur Verteilung der Satellitensignale vom LNB bzw. Multischalter zu den Antennensteckdosen innerhalb von Gebäuden. Bei dem Verteilsystem ist jeder Receiver mit einer eigenen Antennenleitung angeschlossen (Sternnetz). Die vom LNB empfangenen vier Frequenzbänder, das Lowband und Highband mit jeweils vertikaler und horizontaler Polarisation werden bereits im LNB über einen Mischer mit zwei unterschiedlichen lokalen Oszillatorfrequenzen (typisch 9,75 GHz und 10,6 GHz) komplett in den Sat-Zwischenfreqenzbereich (ZF) von 950 bis 2.150 MHz heruntergemischt. Dieses ZF-Band (ZF-Block) kann über dämpfungsarme Koaxialkabel bis zu den angeschlossenen Receivern übertragen werden.

Pegelung Stammleitung Pegel Stammleitung Pegel Stammleitung Pegel Stammleitung Pegel Stammleitung Pegel Stammleitung

Abbildung: Varianten der Satblock -Verteilung


Die vorstehende Abbildung zeigt die üblichen Anlagenkonzepte der Satblock-Verteilung. Die Umschaltung zwischen den vier ZF-Ebenen einer Satellitenposition (Lowband horizontal, Lowband vertikal, Highband horizontal und Highband vertikal) steuern die Receiver im einfachsten Fall mit Hilfe einer variablen (LNB-) Schaltspannung (14 / 18 Volt) und dem 22 kHz-Steuersignal (Marconi-Steuerung). Inzwischen ist eine erweiterte Fernsteuerung auch zur Auswahl mehrerer Satellitenpositionen mit Digital Satellite Equipment Control (kurz DiSEqC), eine Entwicklung von Eutelsat und Philips aus den 1990er Jahren, möglich. Eine durchgängig DiSEqC-fähige Satellitenanlage kann auf die Steuerung über die variable LNB-Spannung verzichten.

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