Erdung von Antennenanlagen

Abhängig von den vorhandenen Schutzeinrichtungen in einem Gebäude (technischer Stand) sind unterschiedliche Methoden der Erdung von Antennenanlagen bzw. Blitzschutzmaßnahmen anzuwenden. Die folgende Abbildung gibt einen Überblick. Für jede der Erdungs- bzw. Schutztechniken gelten besondere Vorschriften. Die ausschließliche Erdung über den Potenzialausgleich der Anlagentechnik bzw. die Schirmung der HF-Kabel mit den viel zu geringen Leitungsquerschnitten (in der Regel 4 qmm) ist nicht ausreichend und unzulässig.

Bild Blitzschutz in Gebäuden

Abbildung: Erdungs- und Schutzvarianten nach DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) und DIN EN 62305-3 (VDE 0185-305-3)


Als Erdungsleiter sind Kupfervolldrähte mit einem Querschnitt von 16 qmm, Aluvolldrähte mit einem Querschnitt von 25 qmm oder Stahldrähte mit 50 qmm Querschnitt (Mindestwerte) erforderlich. Den besten Schutz bietet die konsequente Trennung zwischen innerem und äußerem Blitzschutz des Gebäudes, wie es die rechts abgebildete Variante zeigt (mit separater Blitzfangeinrichtung). Diese Variante entspricht dem aktuellen Stand der Blitzschutztechnik (nach DIN EN 62305-3 bzw. -4).


Wichtiger Hinweis
In Deutschland ist es nur zertifizierten Firmen (Blitzschutzfachkräften) gestattet, Blitzschutzanlagen zu errichten oder Änderungen an bestehenden Anlagen vorzunehmen!

Kontakt | Impressum